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Diese Woche gibt's bei indeon weekup:

  • Kommentar zu Kinder-Influencer*innen: Meta schäm dich!
  • Wheel Life: Warum Menschen im Rollstuhl andere Mode brauchen
  • Vorschau: Wenn beide Eltern sterben - wie Gianna Wemmer das verkraftet hat
Viel Spaß beim Lesen. Herzlichst, deine Esther.

Kennst du die Kanäle (Channel) auf WhatsApp, Leser*in? Dort, zwischen Kochrezepten und Nachrichtenmagazinen, gibt es zig scheinbar private Kanäle. So etwas kennen wir schon von Instagram, YouTube oder TikTok – aber WhatsApp ist kein klassisches soziales Netzwerk, sondern ein Messengerdienst. Scheinbar privat und besonders geschützt. 

Spoiler: Nein, ist es nicht. Besonders nicht bei WhatsApp-Kanälen. Denn hier können Minderjährige sich eine eigene Plattform aufbauen. Teilweise mit mehreren Tausend Followern. Dort posten sie, was ihnen gerade einfällt. Diese Inhalte sind nicht privat, sondern können fröhlich geteilt, weitergeleitet oder gespeichert werden.

Laut Meta, Betreiberin von WhatsApp, liegt die Verantwortung bei den Admins und Betreibenden. Also den Kindern. Das findet unsere Autorin Clarissa untragbar.

indeon Umfrage:

Wir wollen wissen:
Braucht Deutschland strengere Gesetze für den Jugendschutz?

Ja
⚖️ Teilweise
Nein

Wie die indeon-Community denkt, erfährst du im nächsten Newsletter.

WhatsApp ist ab 16 Jahren erlaubt, ab 13 dürfen es die Minderjährigen (mit Erlaubnis der Eltern) nutzen. Aber wer kontrolliert das wirklich? Nicht nur, dass dort eine Art Tagebuch für jede*rmann geführt wird - ganz ungeniert finden sich bei den Emoji-Reaktionen auch sexualisierte Symbole. Auf Fotos, Videos und Nachrichten von Minderjährigen. 

Ich kann hier gar nicht alles aufzählen, was da so schlummert, deswegen beleuchtet Clarissa das auch in einem ausführlichen Hintergrundartikel.

Aber sie fordert auch, dass wir als Gesellschaft uns bei dem Thema nicht zurückziehen dürfen. Wie stehst du dazu, Leser*in? Schreib uns gerne eine Mail in die Redaktion oder kommentiere das Video von Clarissa auf:  

📲 Instagram
📲 Facebook
📲 TikTok
📲 YouTube

Für unsere YouTube-Serie Wheel Life beschäftigt sich Lucas auch mit Fashion. Denn wie wir aussehen, so nimmt uns die Gesellschaft auch wahr. Mode von der Stange bedeutet für ihn als Rollstuhlfahrer, immer Kompromisse einzugehen. Besonders bei der Oberbekleidung oder den Hosen. (Sneaker nicht, denn die sammelt er auch so mit Leidenschaft.)

Wir sind mit ihm gemeinsam nach Mannheim gefahren. Dort hat Claire Common ihr Geschäft. Sie ist auf inklusive Mode spezialisiert und checkt mit Lucas, worauf es für Rollstuhlfahrer*innen ankommt. Beispielsweise bei Hemden oder Pullis: 
  • vorne kürzer
  • hinten länger
  • dehnbare Stoffe 
Womit Lucas noch so struggelt, siehst du im Video auf YouTube oder bei uns auf der Website
indeon-Foto
Du hast eine Folge verpasst oder möchtest dir alles auf einmal reinziehen? Dann schau am besten in unsere Übersicht. Der Link aktualisiert sich auch jedes Mal neu, wenn eine neue Folge draußen ist. 
indeon Umfrage:

Am 4. Mai wollten wir wissen: 
Was hilft dir in Lebenskrisen? 
 👥 Team & Sport (28%)
🎯 Ziele setzen (44%)
🧠 Allein klarkommen (28%)


Danke fürs Mitmachen!
(Das Ergebnis bezieht sich auf den Newsletter.)

Beide Eltern verloren

Die Geschichte ist so hart: Als Gianna Wemmer 16 Jahre alt ist, verliert sie ihre Mutter. Sie ist an einer Depression erkrankt und begeht Suizid. Ein Ereignis, das sie in ihren Grundfesten erschüttert, denn sie hat immer geglaubt, mit einem Gebet wird alles wieder gut. 

Klingt vielleicht naiv, zeigt aber auch, wie behütet Gianna aufgewachsen ist. Von da an ist ihr Vater der Fels in der Familie. Aber nur wenige Jahre später erkrankt er an Krebs. Unheilbar. Gianna wünscht sich wieder ein Wunder - doch das bleibt aus. 

Im Podcast Hoffnungsmensch und für indeon erinnert sie sich an die Zeit damals und erzählt, wie sie diese Krisen überstanden hat. Schau gerne einfach bei uns vorbei. 

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